EU-Berufskraftfahrer/in Güterverkehr in Teilzeit und / oder mit Sprachmodul

Diese Schulung richtet sich an zukünftige Kraftfahrer/-innen, die eine Beschäftigung im gewerblichen Gütertransport anstreben und diese nur als Teilzeitmaßnahme besuchen möchten / können (vormittags).

Zusätzlich dazu können Personen, die eine sprachbezogene Unterstützung benötigen und mindestens Sprachniveau B 1 haben, den begleitenden Sprachunterricht zur Vorbereitung auf die Prüfungen ergänzen.

Diese Sprachmodule finden im Anschluss an die o. g. Teilzeitmaßnahmen am Nachmittag statt.

Inhalte

  • Fahrschulausbildung Kl. C und CE
  • Fahrerlaubnisprüfung Theorie und Praxis
  • die Bedienung des digitalen Tachographen
  • 130 Stunden Theorie nach dem Berufskraftfahrer-Qualifikations-Gesetz
  • 10 Stunden Praxisstunden zusätzlich zur Fahrschulausbildung
  • IHK-Prüfung

Flyer

Zusätzliche Inhalte der Sprachmodule

  • Aufbereitung der Schwerpunktthemen im “Team-Teaching” mit Sprachdozent und Fachdozent
  • Entwicklung von Lesestrategien der fachspezifischen Fragen
  • Vermittlung von sprachlichen Kompetenzen zur selbstständigen Erschließung von Fachwissen

Dauer

  • Führerschein: 8 Wochen in Teilzeit

(Vollzeit in Verbindung mit Sprachmodul)

  • BGQ: 10 Wochen in Teilzeit

(Vollzeit in Verbindung mit Sprachmodul)

Arbeitsmarktrelevanz

Laut Darstellung des IAB (Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung) für die Berufsordnung 714 (Kraftfahrzeugführer/innen) gab es im Jahr 2011 (aktuellster Stand) einen Bestand versicherungspflichtig Beschäftigter in Höhe von 805.228. Die Berufsordnung 714 umfasst zwar unterschiedliche Tätigkeitsbereiche (z. B. Botenfahrer, Busfahrer, Taxifahrer…), die Angaben lassen aber dennoch auch eine Beurteilung der Situation in den Verkehrsberufen, für die die Fahrerlaubnisklassen C/CE erforderlich sind, zu.

In der Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit allein für die hiesige Region (Großraum Braunschweig) sind derzeit weit über 200 offene Stellen verzeichnet. Die tatsächliche Nachfrage nach Arbeitskräften geht aber noch darüber hinaus, was deutlich in den vielen Anzeigen in regionalen Zeitungen und Zeitschriften zu sehen ist.

Viele Kunden der Jobcenter und Arbeitsagenturen scheitern aufgrund fehlender Deutschkenntnisse bei der Eignungsfeststellung. Durch die Sprachunterrichte bekommen die Teilnehmer die Möglichkeit die Prüfung vor der Industrie- und Handelskammer zu bestehen und dem Arbeitsmarkt zur Verfügung zu stehen.